Die Sehnsucht nach Natur und Ursprünglichkeit im Urlaub wächst: Laut einer aktuellen Erhebung von TUI Musement bekunden inzwischen mehr als 57 Prozent der Befragten* ein gesteigertes Interesse an Aktivitäten in der Natur. Dieser Trend spiegelt sich auch in den Online-Suchanfragen wider. Auf Basis von weltweiten Google-Suchvolumina** hat TUI Musement die fünf meistgesuchten Nationalparks Europas ermittelt – eindrucksvolle Naturräume, die nicht nur landschaftlich beeindrucken, sondern auch kulturell und historisch von Bedeutung sind.
Mit über zwei Millionen Suchanfragen im vergangenen Jahr führt Kroatiens ältester und bekanntester Nationalpark das Ranking an. Die Plitvicer Seen, seit 1979 Teil des UNESCO-Weltnaturerbes, zeichnen sich durch 16 smaragdgrüne Seen aus, die über eine spektakuläre Abfolge von Wasserfällen miteinander verbunden sind. Ein weitverzweigtes Netz aus Holzstegen und Wanderwegen erlaubt es Besuchern, die Szenerie hautnah zu erleben.
Ebenfalls in Kroatien gelegen, zählt der Krka-Nationalpark zu den landschaftlichen Höhepunkten des Landes. Neben seinen berühmten Wasserfällen, allen voran dem Skradinski Buk, bietet er auch kulturelle Sehenswürdigkeiten wie das Kloster Krka und Überreste des römischen Militärlagers Burnum.
Der erste Nationalpark Großbritanniens ist vor allem für seine sanft geschwungenen Hügel, weitläufigen Wiesen und idyllischen Dörfer bekannt. Der Peak District inspirierte bereits Schriftsteller wie Jane Austen und bietet Besuchern heute ein ausgedehntes Netz an Wander- und Radwegen. Zu den bekanntesten Orten zählen Eyam, Castleton und Bakewell, ebenso wie das prächtige Chatsworth House, das als Kulisse für Stolz und Vorurteil diente.
Als Teil der Golden Circle Route ist Þingvellir nicht nur von herausragender geologischer, sondern auch historischer Bedeutung: Im Jahr 930 n. Chr. wurde hier das erste isländische Parlament gegründet. Besucher erleben den imposanten Grabenbruch zwischen der eurasischen und nordamerikanischen Platte, die Schlucht Almannagjá und die Silfra-Spalte, die sich bei Tauchern großer Beliebtheit erfreut.
Der kleinste Nationalpark Polens liegt nur wenige Kilometer von Krakau entfernt und beeindruckt mit markanten Felsformationen wie der berühmten Herkuleskeule, zahlreichen Höhlen und der historischen Burg Ojców. Trotz seiner geringen Größe vereint er landschaftliche Vielfalt und kulturelle Geschichte auf kleinstem Raum.